Geldwäsche, Terrorismusfinanzierung und Schattenwirtschaft … Diese Begriffe sind nicht mehr nur in den Nachrichten zu finden, sondern bestimmen unser Bankgeschäft. Die Untersuchungskommission für Finanzkriminalität (MASAK) hat das Kommuniqué Nr. 30 veröffentlicht, das neue und strenge Regeln zu diesen Themen einführt. Diese neuen Praktiken treten am 1. Januar 2026 in Kraft.
Was bedeutet das nun? Wird es nicht mehr so einfach sein, Geld von der Bank abzuheben, einzuzahlen oder auf ein anderes Konto zu überweisen wie früher? Werfen wir gemeinsam einen Blick darauf.
Warum wurde dieses Kommuniqué erstellt
Der Zweck ist ganz klar:
- Verhinderung des Eindringens krimineller Erträge in das Finanzsystem
- Verhinderung der Terrorismusfinanzierung
- Rückverfolgung nicht erfasster Gelder5.Bu yüzden finansal işlemlerde artık bazı işlemler daha yakından izlenecek ve müşteri bu işlemlerle ilgili açıklama yapmak zorunda kalacak.
Welche Transaktionen sind betroffen
Es werden neue Regeln eingeführt, insbesondere für die folgenden Transaktionsarten:
- Ein- und Auszahlung von Wertpapieren mit Bargeld
- Banküberweisungen zwischen verschiedenen Konten
- Elektronische Geldüberweisungen: Überweisung eines bestimmten Geldbetrags oder von Wertpapieren
- Physische Einzahlungen, Auszahlungen, Überweisungen oder Zahlungen von Bargeld oder Edelmetallen
Auswahl des Transaktionstyps
Banken und E-Geld-Institute sind nun verpflichtet, ihren Kunden die Wahl des Überweisungsgrundes zu ermöglichen. Die Zentralbank der Republik Türkei setzt diese Praxis ein, um transparentere und geordnetere Transaktionen zu gewährleisten.
Welche Transaktionsarten stehen zur Auswahl
Beim Senden von Geld können Kunden nun nicht nur die Empfängerinformationen, sondern auch eine Kategorie auswählen, die sich auf den Zweck der Überweisung bezieht. Diese Kategorien umfassen zwangsläufig:
- Immobilien- und Fahrzeugkäufe
- Kredite oder Schuldentilgung
- Geschenke, Spenden und Beihilfen
- Steuer- und Abgabenzahlungen
- Vergütungs- und Versicherungstransaktionen
- Anwalts-, Beratungs- und Beratungszahlungen
- Gesundheitskosten
- Transaktionen mit Kryptowährungen/digitalen Vermögenswerten
- Glücksspiel- und Wettzahlungen
- Unterhaltungs- und Social-Media-Ausgaben
Was ist der Zweck
Dank dieser Anwendung können Benutzer ihre Transaktionen klarer deklarieren und die Aufzeichnungen im Finanzsystem werden genauer geführt.
Welche neuen Regeln gibt es
Je nach Transaktionsbetrag gelten folgende Regeln:
Für Transaktionen zwischen 200.000 TL und 2.000.000 TL:
- Dem Kunden werden Optionen zum Zweck der Transaktion angezeigt.
- Enthalten die dem Kunden angezeigten Optionen keine konkreten Angaben zum Transaktionsinhalt oder wählt der Kunde andere Optionen aus, wird eine mindestens 20 Zeichen lange Transaktionsbeschreibung bereitgestellt.
Für Transaktionen zwischen 2000.000 TL und 20.000.000 TL einschließlich:
- Formular zur Erklärung von Bargeldtransaktionen
- Auch hier muss der Beschreibungsabschnitt mindestens 20 Zeichen umfassen.
Für Transaktionen ab 20.000.000 TL:
- Darüber hinaus werden ausführlichere Erklärungen und zugehörige Dokumente hinzugefügt.
Kundengenehmigung Erforderlich
Alle diese Transaktionen werden nicht ohne die Zustimmung des Kunden durchgeführt. Zustimmung;
- Unterschrift,
- Online-Banking
- Dieser kann per SMS-Code oder mobiler Bestätigung abgerufen werden.
Was passiert, wenn kein Dokument vorhanden ist
Wenn für die Transaktion keine Belege vorgelegt werden können, füllt der Kunde das Formular selbst aus und gibt eine Beschreibung von mindestens 50 Zeichen an. Die einfache Aussage „Das war Geld, das ich gespart habe“ reicht daher möglicherweise nicht mehr aus.
Gelten diese Regeln für jede Transaktion
Nein. Diese Regeln gelten in den folgenden Fällen nicht:
- Transaktionen zwischen Konten desselben Unternehmens bei derselben Bank
- Transaktionen staatlicher Institutionen
- Interbanken-Geldbewegungen
- Transaktionen über Geldautomaten, die einen bestimmten Betrag nicht überschreiten
Wann geht es los
Diese neuen Regeln treten am 1. Januar 2026 in Kraft. Es ist eine gute Idee, sich mit ihnen vertraut zu machen, bis sie in Kraft treten.
Was geschieht mit denen, die sich nicht daran halten
Bei Nichteinhaltung dieser Vorschriften drohen den Finanzinstituten Sanktionen wie beispielsweise Geldbußen. Für Kunden bedeutet die Nichteinhaltung dieser Vorschriften, dass sie keine Transaktionen durchführen können.
Um es kurz zusammenzufassen:
- Bei großen Transaktionen ist nun die Angabe eines Grundes verpflichtend.
- Formulare werden ausgefüllt, Erklärungen geschrieben
- Diese Regeln werden umgesetzt, um die Erzielung von Erträgen aus Straftaten zu verhindern.
- Die Regeln treten im Jahr 2026 in Kraft.
In Anbetracht all dessen wird deutlich, dass bei Bankgeschäften etwas mehr Klarheit erforderlich ist.