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Marmaris

Geschrieben von admin_grand auf 11 Juni 2019
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Marmaris ist eine Küstenstadt in der Provinz Muğla im südwestlichen Teil der Türkei. Sie hat ca. 32.450 Einwohner und ist vom Tourismus geprägt. Deutsche Partnerstadt ist Fürth / (Mittelfranken)An einer Bucht, die tannenbewachsene Berge einrahmen, breitet sich Marmaris (griech. Physkos) aus. Marmaris liegt rund 38 km von Rhodos entfernt, an der kleinasiatischen Küste, mit einem der grössten Yachthäfen der Ägäis.

Die Strandpromenade ist rund elf Kilometer lang und dicht bebaut. Der Strand ist 10-15m breit und besteht aus feinem bis grobem Kiesel. Die Stadt liegt an einer großen, geschützten Bucht, die als natürlicher Hafen für die Berufs- und Freizeitschifffahrt dient. Im Verkehrshafen legen u.a. große Kreuzfahrtschiffe, wie die Aida Cara, an. Es gibt zwei große und mehrere kleine Marinas. Hunderte von Skippern überwintern hier jährlich. Von Marmaris verkehren Fähren zur griechischen Insel Rhodos, die in Sichtweite liegt.Marmaris war in der Antike eine wichtige Station an der durch Anatolien führenden Handelsroute Rhodos – Ägypten. Heute ist der türkische Hafenort ein beliebtes Ausflugsziel.

Diese ist bekannt für ihre zerklüftete Bergwelt, deren Zeugnisse noch überall an der Küste zu entdecken sind und seine traumhaft schönen Buchten. Die Ferienorte wie z.B. Icmeler sind hervorragend in die Natur integriert, hier erstrecken sich die Ausläufer der Berge bis hin zum Strand. Die Strände um Marmaris sind alle wegen ihrer Wasserreinheit mit der blauen Flagge der EU ausgezeichnet worden.

Außerdem ist Marmaris einer der wenigen Orte weltweit, wo man noch den Duft des Styraxbaumes riechen kann, dessen aromatisch duftender Harz hier gewonnen wird. Dieses war in der Antike einer der wichtigsten Räucherstoffe überhaupt. Es wurde der dunklen Göttin Hekate, der Herrin aller Hexen und Zauberinnen, der Göttin der Zauberpflanzen und Giftgewächse, geweiht.

Außer in der Türkei findet man diesen Baum nur noch in Honduras. Der Styrax stammt ursprünglich aus Kleinasien. Ganze Styraxwälder befinden sich in der Türkei bei Bodrum, Milas, Mugla und Marmaris, wo er unter Naturschutz gestellt wurde.

Auch heute noch wird aus seinem Harz ein Öl gewonnen, das zur Parasitenbekämpfung genutzt wird. Auch die Pharmaindustrie macht sich dieses Öl zunutze. In zahlreichen Medikamenten zur Behandlung von Magen-Darm-Erkrankungen ist der Styraxsirup zu finden.

Geschichte

Die Definition von Marmaris stammt ursprünglich aus der griechischen Sprache und bedeutet soviel wie glitzernd oder strahlend. Es gibt keine Informationen, wann exakt von einer ersten Besiedlung in Marmaris gesprochen werden kann, konkret weiß man, dass die Geschichte von Marmaris etwa 3400 vor Christus begann. Das antike Marmaris muß aufgrund seiner Lage zum Ägäischen Meer und zum Mittelmeer immer ein sehr wichtiger Ort gewesen sein, nämlich die Verbindung der Handelsroute zwischen Anatolien – Rhodos – Ägypten. Diese Vorteile machten Marmaris zu einem bekannten Handelsort.

Das vorchristliche Marmaris war unter dem Namen Physkos bekannt und war Teil des Karischen Großreichs des 6. Jahrhunderts. Die Karier nutzen die natürliche Bucht als riesigen Hafen für ihre militärischen Schiffe. Eine lydische Invasion um 334 vor Christus führte zu einer Teilung des Römischen Weltreichs, das zu dem Zeitpunkt von Alexander dem Großen regiert wurde.

Um 138 vor Christus wurde die Stadt vom König von Pergamum, Attalos III, an Rom übergeben. In der Folge wurde Marmaris von römischen Generälen auf Rhodos kontrolliert. Während der Geschichte ist Marmaris von verschiedenen Zivilisationen regiert worden. Das ist der Grund für die unterschiedlichen Spuren, die in der Architektur und in der Historie zu finden sind: Ägypter, Asdurer, Ioner, Dorianer, Perser, Mazedonier, Syrer, Römer, Byzantiner, Seldjuker und Ottomanen hinterließen ihre Spuren.

Im Jahr 1425 reihten die Ottomanen die Stadt in ihr Territorium mit ein und bauten eine Festung. Die Burg wurde von Kanuni Sultan Süleyman im Jahre 1522 zur Ausnutzung der besseren militärischen Lage auf dem Hügel von Marmaris erbaut, so waren die Attacken auf die Kreuzritter von St. John von Rhodos leichter zu beginnen. Letztendlich änderten die Ottomanen den Namen der Stadt auf Marmaris.

Kervansaray

Die Karavanseray, die auf dem Weg zur Festung im Jahr 1545 von Süleyman, dem Wunderbaren, gebaut wurde, geriet unter die Kontrolle der Ottomanen. So ist die architektonische Struktur teilweise ottomanisch, weist allerdings in der Bauweise, bestehend aus Steinen mit einfassenden Bögen, auf Süleyman hin. Das Gebäude umfasst einen großen und 7 kleinere Räume. Heute wird das Gebäude als Souvenirkaufhaus benutzt.

Sehenswürdigkeiten

Das Grab der Sariana, ebenfalls im ottomanischen Stil gebaut, wurde einer gesegneten Frau gewidmet, die half, die hungrigen Truppen des Eroberers Kanuni Sultan Süleyman zu versorgen, indem sie Milch beschafften. Glaubt man der Geschichte, hat sie auch den Sieg und die Eroberung von Rhodos vorher gesagt. Das Grab liegt auf dem Nordosthang der Stadt.

Der riesige Dom der Ibrahimaga Moschee, der 1789 gebaut wurde, liegt in Kestell, ist von architektonischer Vollkommenheit und immer einen Besuch wert.

Die Siedlung von Physkos Asarkale duckt sich in die Hügel von Asar auf der Nordseite der Stadt hinein. In der antiken Periode der Karianer war hier ein wichtiger Hafen.

Die alten Stadtmauern gehen bis in die hellenistische Epoche zurück und die Reste der Stadt von Asartepe sind immer noch recht gut erhalten.

Weitere kann man Tashani (Steinernes Rasthaus) und das Aquadukt, beides von Süleyman, dem Wunderbaren, neben dem Ort Iskelebasi, ungefähr 10 Kilometer von Marmaris besichtigen.

Hydas Die Ruinen der riesigen Stadtmauern von Hydas gehen zurück in die hellenistische Periode und liegen etwa 35 Kilometer von Marmaris entfernt an der Straße Erine – Bybassios, mit einem architektonisch quadratischem Monument im Süden der Anlage.

Verschiedene Grabstellen um einen Wachturm herum in etwa 3 Kilometer Entfernung von Hydas können ebenfalls besichtigt werden. Diese antiken Stätten wurden zufällig bei Ausgrabungen in der Bucht von Selimiye (Kamisli Bucht) nördlich der Halbinsel von Loryma gefunden.

Amos Nordwestlich der Bucht von Kumlubük an einem Hügel der Asarcik genannt wird, liegen die antiken Ruinen von Amos., eine Stadt, die ebenfalls in die hellenistische Periode zurück dadiert werden muß. Heute noch sind das große Amphitheater, ein Tempel und die Fundamente der Statuen gut erhalten. Von Schutzwällen aus der gleichen Epoche umgeben, ist das Amphitheater immer noch in gutem Bauzustand. Die Sitzbereiche, seitlichen Wände und die drei Kammern sind zu besichtigen.

Prof. Bean, der bei Ausgrabungen 1948 vier Inschriften entdeckt hat, die drei Mietverträge beschreiben, gehen zurück in das 2. Jahrhundert vor Christus. Dolmus verbindung zwischen Turunc und Kumlubük macht ein Zwischenstation in Amos.

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