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Bodrum

Geschrieben von admin_grand auf 11 Juni 2019
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Bodrum ist eine Stadt mit 30.688 Einwohnern in der Provinz Muğla im Südwesten der Türkei.Geografische Lage

Die Stadt an der ägäischen Küste liegt dem Binnenland abgewandt in einer theaterförmigen Geländeausbuchtung aus den Ausläufern des Taurusgebirges. Die Küstenlandschaft bei Bodrum ist durch Inseln, Halbinseln, Buchten und Kaps reich gegliedert. In etwa einer halben Stunde erreicht man per Schiff die griechische Insel Kos.

Geschichte

Bodrum, das antike Halikarnassos (griechisch Ἁλικαρνασσός), ist vor allem durch das Mausoleum berühmt, ein Grabmal, das sich der persische Satrap und König von Karien Mausolos noch zu Lebzeiten errichten ließ. Das riesige Mausoleum galt als eines der sieben Weltwunder der Antike. Nach ihm wurden ähnliche Bauwerke „Mausoleen“ genannt. Es wurde vermutlich im 14. Jahrhundert durch ein Erdbeben zerstört; Reste des Baus sind im Johanniterkastell St. Peter verbaut. Einige der Skulpturen wurden ins Britische Museum nach London gebracht.

Nach der Zerstörung durch Alexander den Großen erlangte Halikarnassos nie mehr seine frühere Bedeutung.

Die Burg St. Peter wurde 1420 von Kreuzrittern errichtet und fiel 1523 den Osmanen kampflos in die Hand, als die Johanniter Rhodos aufgaben. Unter den Osmanen wurde sie bis ins 20. Jahrhundert als Verbannungsort genutzt. In der frühen Neuzeit sank Bodrum auf den Status eines unbekannten und abgelegenen Fischerdorfes hinab. Den Anstoß zu seiner heutigen Entwicklung als Erholungsort und Künstlerkolonie gab der Dichter und Maler Cevat Şakir. Nach Bodrum verbannt, versammelte er seine Künstlerfreunde um sich, begründete die „Blauen Reisen“ mit den ortsüblichen Gulets und kreierte das inzwischen typische weißgestrichene Flachdachhaus mit den charakteristischen Dachecken. So wurde der „Fischer von Halikarnassos“ zum Begründer des heutigen Touristenbooms.

Tourismus

Dank seiner Lage und dem warmen, aber windreichen Mittelmeerklima erfreut Bodrum sich wachsenden touristischen Zustroms, dem die ganze Gegend ihren wirtschaftlichen Aufschwung schuldet. Die Sommergäste kommen vor allem aus Großbritannien, den Niederlanden, Deutschland und in wachsender Zahl aus osteuropäischen Ländern wie Serbien und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Viele Familien aus Istanbul und Ankara verfügen hier über ein Sommerhaus und betrachten die Stadt als ihre Ferienresidenz. In Bodrum herrschen ideale Bedingungen für Surfen, Tauchen und alle Arten des Wassersports. Durch örtliche/staatliche Auflagen ist das Bauen in Bodrum auf maximal zwei Geschosse begrenzt, was Bodrum von anderen türkischen Touristenorten unterscheidet. An Kultureller Vielfalt bietet Bodrum und seine Umgebung so einiges. Sei es Pamukkale oder Hierapolis, Myndos, Aspat, Euromos, Heralleia, Milet, Iasos oder auf den Bergen bei Milas/Mylasa die Antike Stadt Labranda.

Museen

Im Kastell von St. Peter befindet sich ein sehenswertes Unterwassermuseum. Prunkstück ist das Schiff von Uluburun, ein Wrack aus der Bronzezeit, das samt Fracht und Ausstattung gehoben wurde. Über die Herkunft des Schiffes gibt es viele Vermutungen, da man im Wrack Gegenstände aus dem mykenischen Griechenland, Zypern, Kanaan, Persien, Ägypten und Assyrien fand und die persönliche Habe der Besatzung ebenfalls aus vielen Ländern stammte. Möglicherweise war ein großer Teil der Ladung für einen mykenischen Palast bestimmt, aber es kann auch sein, dass Kaufleute an Bord waren, von denen einer jene hölzerne Schreibtafel benutzte, die ebenfalls erhalten blieb.

Seit 2011 gibt es ein Meeres-Museum („Deniz Müzesi“), das sich der jahrhundertelangen Schiffbau-Tradition widmet. Es gibt eine große Sammlung von Schiffsmodellen; auf Schautafeln und Fotos wird die Geschichte des Schiffbaus, des Fischfangs, der Schwammfischerei und der Passagierschifffahrt dokumentiert. Weiters gibt es eine umfangreiche Dauerausstellung mit Muscheln aus aller Welt.

Bodrum ist ein malerischer Ort im südwestlichen Zipfel der türkischen Ägäis. Die Bucht wird beherrscht von dem Wahrzeichen Bodrums, dem auf einer kleinen Halbinsel im Hafen der Stadt gelegenen wuchtigen Kastell St. Peter. Erbaut von den Johannitern im 15. Jh. beherbergt es heute eines der interessantesten Museen der Türkei. Das Unterwassermuseum.

Bauwerke

Aus der Antike erhalten blieben das Myndos-Tor mit Teilen der Stadtmauer, ein Theater am Berghang mit der südlichen Ägäis als Prospekt, sowie einige Tempelreste und im ganzen Ort verteilte Spolien.

Bodrums charakteristische weiße Häuser ziehen sich ringsum an den Hängen hoch. Die Bühne bildet der ideale natürliche Hafen mit der vorgelagerten Kreuzritterburg (Kastell von St. Peter, Bodrum Kalesi).

Das Kastell von St. Peter ist fast vollkommen erhalten und kann sich mit den prächtigsten Ritterburgen Europas wie Chillon oder Château-Gaillard messen, seine Wehre und Türme sind teils fränkischer, teils byzantinischer Herkunft. Noch heute beherbergt es reichen figürlichen Schmuck diverser Epochen.

Blaue Reise

Als Bodrum noch ein vergessenes Fischerdorf an der südtürkischen Ägäisküste war, lebte dort ein berühmter türkischer Schriftsteller, der sich den Zorn der Regierung zugezogen hatte, praktisch in der “Verbannung”. Seine Freunde hatten ihn jedoch nicht vergessen, besuchten ihn zahlreich, und so pflegte man Bootsausflüge in die landschaftlich reizvolle Umgebung von Bodrum zu unternehmen, in einer der zahlreichen Buchten vor Anker zu gehen, zu fischen, und gemütlich zu picknicken.

Wer zurückkam, erzählte begeistert von diesen Bootsausflügen, und als sich der Tourismus in den 80er-Jahren zu entwickeln begann, wurden flugs einige der damals meist noch als Last- und Fischerkähne benutzen “Gulets” zu Ausflugsbooten für die dann so genannte “Blaue Reise” umgebaut.

Zwischenzeitlich ist die “Blaue Reise” ein feststehender Begriff im türkischen Tourismus, und wird alljährlich von hunderttausenden von Gästen aus aller Welt durchgeführt. Eine Blaue Reise mit einer Gulet ist ein Bootsurlaub ohne größere Gefahr, seekrank zu werden, denn die Yachten fahren meist unter motor von einer traumhaften Bucht zur nächsten, wo man Baden, Schnorcheln oder einfach nur Sonnen kann! Viele Gulets haben Wassersportausrüstungen an Bord, und so kann man Wasserski fahren, sie auch einer Banana herumschleudern lassen, windsurfen, angeln.

Es gibt alle Qualitäts- und Preiskategorien für die “Blaue Reise”:

einfache Tagesausflugs-Kaikies, manche ohne, einige auch mit Kabinen für Übernachtungen,

kleinere Gulets bis 6 Personen (aber auch hier ist immer ein Kapitän dabei!)

von Reiseunternehmen fest angemietete Großgulets, in welche man sich als Einzelperson oder Paar mit einmieten kann, und dann mit einer Gruppe vorher nicht bekannten Mitreisender seinen Bootsurlaub verbringt – meist als “all inclusive”-Pauschalreise angeboten.

Und natürlich exklusive Charter von Gulets gehobeneren Standards, die mit Ihrer selbst organisierten Gruppe den individuellen Segeltörn unternehmen. Dabei können Sie natürlich viele Aktivitäten selbst bestimmern und durchführen – vom Tauchen bis zum Paragliden ist alles möglich!

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